Den inneren Schweinehund überwinden lernen

Daikini.lebt

„… man fühlt sich schlapp und einfach nur

unwohl in seinem Körper. …“

Fast jeder kennt es. Die Sachen passen nicht mehr, die Hose zwickt, man fühlt sich schlapp und einfach nur unwohl in seinem Körper. Viele Menschen kämpfen in einem bestimmten Abschnitt ihres Lebens mit ihrem Körpergewicht. Bei mir begann es in der Pubertät. Klassischer Fall von zu viel Hormonen? Man weiß es nicht genau. Was ich mit Sicherheit weiß, ich fühlte mich seit dieser Zeit nie richtig wohl in meinem Körper. Auch wenn ich es nicht immer nach Außen zeigte.

Anfang des Jahres (Februar 2018) begann ich wieder damit zwei bis dreimal die Woche ins nahegelegene Fitnessstudio zu gehen. Keine Kette. Davon war ich noch nie ein Fan. Der Besitzer war früher Bodybuilder, hatte aber damit „aufgehört“ als es zur Mode wurde auf andere Mittelchen zuzugreifen (und wir wissen alle, dass es oftmals soweit kommt). Sport war und ist ihm aber sichtlich bis heute wichtig und das merkt man auch, wenn man in seinem Studio ist und sich mit ihm über gewisse Themen unterhält. Kompetenz ist da!

„Gewicht verlieren, dafür muss man 

schon an seiner Ernährung feilen!“

Der eigentliche Grund für mich Sport zu machen war aber nicht durch Sport abzunehmen, sondern vielmehr meine Rückenmuskulatur zu stärken um weniger Rückenschmerzen bei meinen Streams zu haben und sich grundsätzlich mehr zu bewegen. Es sollte jedem bewusst sein, dass Sport und Bewegung nicht als Faktor fürs Abnehmen gezählt werden sollte (auch wenn das viele anders sehen). Sport ist nur unterstützend, um Muskulatur aufzubauen, den Körper zu stärken, Haut zu strafen oder Körperpartien zu definieren. Gewicht verlieren, dafür muss man schon an seiner Ernährung feilen!

Schnell fand ich wieder Spaß am Sport, auch wenn ich natürlich Tage mit wenig Motivation hatte. Sobald ich im Auto Richtung Studio saß, war es ok! Heute ist es soweit, dass der Sonntag der tollste Tag zum Sporttreiben geworden ist. Warum? Ganz einfach! Ich bin dort nicht alleine. Mein Mann macht mit, hat sich auch in dem selben Fitnessstudio angemeldet und wir haben daraus ein Ritual gemacht. Erst ausgiebig Frühstücken und danach zum Sport. Da tut es auch nicht weh, vorher eine ordentliche Portion Pancakes zu essen! Der Schwiegerpapa ist auch öfters mit dabei. Zu Zweit oder sogar zu Dritt macht Sport umso mehr Spaß! Unterstützung durch den Partner oder einer wichtigen Person kann vor allem am Anfang eine große Hilfe und Stütze sein. Vielleicht bist du aber auch eher der „Allein-trainierer“. Das ist dann auch ok. Solang man für sich das Richtige herausfindet.

„… sich mal bewusst fragen, warum man gerade keine Lust auf Sport hat…“

Wenn die Motivation fehlt, sich mal bewusst fragen, warum man gerade keine Lust auf Sport hat und dann diese Punkte ausmerzen. Meistens ist es auch einfach nur eine Ausrede und das wissen wir beide! Und wenn es dir mal wirklich nicht gut geht? Gar kein Problem, aber sei ehrlich zu dir selbst! Denn wenn es einem wirklich nicht gut geht, ist es nur vernünftig nicht Sport zu treiben. Man will ja schließlich gesünder leben und nicht seine Gesundheit fahrlässig aufs Spiel setzen.

Das Ziel sollte auch sein, den Sport so in seinen Alltag einzubinden, dass er einen nicht belastet. Ich bin dazu übergegangen schon so früh wie möglich zum Sport zu gehen. Dann denke ich nicht die ganze Zeit darüber nach und genug Zeit ist dann meistens auch vorhanden. Zudem ist dann das Studio auch nicht zu voll und ich kann gemütlich meine Übungen machen, ohne ständig auf jemand anderes warten zu müssen, der gerade mein nächstes Gerät blockiert. Zeit ist auch so ein Faktor. Mein Training dauert mit Duschen und Umziehen nicht viel länger als eine Stunde! Zeitaufwendig ist was anderes.

„Ich bin ein absoluter Sportmuffel…“

Auf jeden Fall bringt es keinem etwas sich ständig selbst zu belügen. Sich ständig Ausreden einfallen zu lassen, warum man nicht zum Sport gehen kann, ist ziemlich dumm. Ich bin ein absoluter Sportmuffel, aber sobald ich beim Sport bin mach ich es gerne und danach fühl ich mich besser. Und so sollte es auch bei dir werden. Man muss sich nach dem Sport gut fühlen! Finde dein Training und deine Sportart, die dir genau dieses Gefühl geben kann. Ich persönlich bin heute kein Muffel mehr, gehe mittlerweile sogar gern zum Sport! Und ich werde mich noch in diesem Jahr an einer weiteren Sportform ausprobieren: dem Bogenschießen!

Meine Sport-Tipps:

  1. Finde ein Fitnessstudio das zu dir passt!
  2. Training allein oder zu mehreren?! In der Gruppe ist die Motivation umso größer. Einfach mal ausprobieren.
  3. Sport mit dem Partner zusammen oder einer euch wichtigen Person kann vor allem am Anfang eine Stütze sein.
  4. Wenn die Motivation fehlt, einfach mal zusammenreißen! Ausreden helfen keinem und dir am Wenigsten. Belüg dich nicht selbst!
  5. Kein Sport zu machen ist ok, wenn es dir wirklich gesundheitlich nicht gut geht!
  6. Eine Stunde Training ist besser als 0 Stunden. Hauptsache du bewegst dich!
  7. Sport zur Routine werden lassen und in den Tages-/Wochenablauf einfließen lassen.

In meinem nächsten Beitrag gehe ich dann auf meine neue Sicht zum Thema Ernährung ein. Und wieviel es mir gebracht hat mich mit Essen und meiner Ernährung richtig auseinander zu setzen.

Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen einen neuen Blickwinkel auf das ganze Thema Sport aufzeigen. Man muss nicht die absolute Sportskanone sein, aber man kann ein bisschen dazu werden. Wenn man es will.

Die in diesem Blogbeitrag genannten Firmen/Apps/Seiten sind lediglich Empfehlungen von mir als Privatperson. Alle Produkte und Apps die ich benutze wurden von mir privat bezahlt. Es bestehen keine Verträge und es wird keine Vergütungen für diese Nennungen geben. #WerbungwegenNamensnennung

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