Selbstgemachtes Brot 3 Sorten + Unendlichehefe | VEGAN

Daikini.backt

Selbstgemachtes Brot zu backen erscheint vielen als schwierige Aufgabe im Alltag, aber das muss es nicht sein. Dauert seine Zeit, gelingt nicht oder macht generell zu viel Arbeit. Hab ich alles schon gehört und auch schon mal selbst gedacht. Aber weit gefehlt! Ich gebe dir drei Alternativen für schnelles selbstgemachtes Brot.

Zutaten für selbstgemachtes Brot

Die Grundzutaten sind immer die selben: Mehl, Wasser, Süße und Hefe. Allein mit diesen Zutaten kann man sich schon ein schmackhaftes selbstgemachtes Brot zaubern. Aber um das ganze etwas nahrhafter und auch geschmackvoller zu gestalten, schadet es nicht, noch ein paar weitere hinzuzufügen. So bringe ich möglichst in jeden guten Brotteig ein paar Leinsamen mit hinein, da diese sehr viele positive Inhaltsstoffe besitzen. Darunter eine hohe Menge an Omega-3-Fettsäuren. Schon ein Esslöffel am Tag kann eine erhebliche Wirkung auf den Körper haben. Alle Sorten von Samen und Nüssen lassen sich gut in Brot verarbeiten. Wenn du es mal etwas süßer magst kannst du sicherlich auch mal ein paar getrocknete Früchte mit ins Spiel bringen. Kräuter und Obst, sowie Gemüse nicht zu vergessen. Aber grundsätzlich gilt: Erlaubt ist, was schmeckt!

Bio Brotbackmischungen

Brotbackmischungen, bevorzugt Bio Mischungen, sind sehr einsteigerfreundlich und gelingen immer. Damit kannst du dich einfach an den Übeltäter Hefeteig heran pirschen und ihn locker bezwingen. Alle Schritte werden auf der Packung erklärt und bei jedem weiteren Brot, das man gebacken hat, merkt man, wie es besser gelingt.

Zusammen rühren, gehen lassen und dann ab in den Ofen. Fertig. Fast so schnell wie jede einfache TK Ofenpizza, die ja auch irgendwie jedem gelingt. Im Grunde kann man es auch bei dem normalen Brot belassen, aber auch so eine Mischung kann man mit Samen, Nüssen oder allen anderen Leckereien aufpimpen.

Selbstgemachtes Brot mit Trockenhefe

Wenn du dich einen Schritt weiter traust, dann kannst du dich gerne an den nächsten Rezepten versuchen. Auch mir fallen immer wieder Sachen auf die man dann ändert und dann jedes Brot besser, fluffiger und auch leckerer werden lassen. Also nur nicht unterkriegen lassen.

Dinkel-Vollkorn-Toastbrot

Zutaten:

  • 360g lauwarmes Wasser
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 30ml Agavendicksaft
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Leinsamen geschrotet
  • 550g Dinkelmehl Typ 1050 oder Vollkorn
  • optional 2 EL Kürbiskerne
  • Olivenöl zum Einfetten

Zubereitung

Das warme Wasser mit der Hefe und der Süße verrühren und fünf Minuten gehen lassen. Ab und zu umrühren.

Alle trockenen Zutaten in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben und alles mit Knethaken zu einem homogenen Teig kneten. Optional kann der Teig nochmals auf einer bemehlten Arbeitsfläche per Hand weiter geknetet werden. Vorsichtig: manchmal eine sehr klebrige Angelegenheit. Aber jeder Teig muss ordentlich geknetet werden. Optional lassen sich hier gut Nüsse und Kerne mit unterrühren.

Eine Brot- oder Kastenform mit etwas Öl bestreichen und den Teig mit einem Silikonschaber einfüllen.

An einem warmen Platz 2 Stunden bedeckt gehen lassen. Wenn ich genug Zeit habe, lasse ich den Teig auch schon mal länger gehen. Man muss nur aufpassen, dass der Teig nicht am Tuch hängen bleibt. Ich nehme immer ein frisches Trockentuch aus der Küche, lege es über die Form und wickel alles auf dem Sofa in eine warme Kuscheldecke ein. So gelingt mir jeder Hefeteig!

Den Ofen dann auf 220 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Dann den fertig gegangenen Teig mit etwas mehr Öl bestreichen, so wird die Oberfläche schön knusprig, und für 25 bis 35 Minuten backen. Immer ein Auge auf die Kruste haben. Manchmal muss man nach 15 Minuten schon ein Backpapier darüber legen, sonst wird sie zu dunkel.

Vor dem Ende der Backzeit mit einem frischen Zahnstocher in die Mitte des Brotes stechen. Wenn Teig daran kleben bleibt muss es noch ein paar Minuten länger drinnen bleiben.

Gesundes Leinsamen Brot

Zutaten:

  • 400ml kochendes Wasser
  • 100g Leinsamen
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 600g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 EL Salz
  • etwas Öl zum Einfetten
  • 2 – 3 EL Leinsamen
  • 1 – 2 EL Leinsamenöl

Zubereitung

Die Leinsamen mit kochendem Wasser übergießen und für eine Stunde quellen lassen.

Die Hefe mit der Süße in 100ml lauwarmem Wasser für 10 Minuten gehen lassen.

Das Mehl (du kannst auch 300g Dinkelmehl Typ 630 und 300g Dinkel Vollkornmehl verwenden), Salz und die Hefemischung in eine große Rührschüssel geben, die eingeweichten Leinsamen dazu geben, plus überschüssiger Flüssigkeit und mit Knethaken gut durchkneten. Den Teig abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Eine Kastenform mit etwas Öl oder veganer Butter einfetten und die Wände der Form mit Leinsamen bedecken.

Den Teig mit einem Silikonschaber in die Form geben und mit dem Leinsamenöl bestreichen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Brot für 45 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Gegebenenfalls mit Backpapier abdecken, wenn die Kruste zu dunkel wird. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob das Brot durchgebacken ist. In der Form 10 Minuten auskühlen lassen. Danach aus der Form nehmen.

Die unendliche Hefe

Und ich hab noch einen Tipp für unendliche Hefe für dich:

Nimm dafür 1 Teelöffel Trockenhefe, mische ihn mit 125ml lauwarmen Wasser und 3 gehäuften Esslöffeln Mehl. Lasse die Mischung in einer warmen Umgebung 1 Stunde gehen. Es sollten sich schnell erste Blasen bilden.

Dann nimmst du die Hälfte zum Backen und lässt die andere Hälfte auf einem Backpapier trocknen. Beim nächsten Backprojekt die Hefe wieder mit Wasser und Mehl eine Stunde gehen lassen.

Selbstgemachtes Brot mit unendlicher Hefe gebacken

Quellen:

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